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Donnerstag, 6. November 2014

Geistliche Kommunion, 3

"Komm, mein Jesus, 
mein eucharistischer Heiland, 
Du, 
meine Stärke, 
komm in meine Seele, 
entzünde in mir Dein Licht, 
stärke meine Seele, 
tröste mein Herz!"

Mittwoch, 5. November 2014

Geistliche Kommunion, 2

"O mein Jesus im allerheiligsten Sakrament, 
ich glaube an Dich, 
ich bete Dich an, 
ich liebe Dich von ganzem Herzen.
Aus Liebe zu Dir 
bereue ich alle meine Sünden 
und will Dich nie mehr beleidigen. 
Ich habe das Verlangen, 
Dich 
in der heiligen Kommunion zu empfangen, 
aber weil mir das jetzt nicht möglich ist, 
so flehe ich aus tiefster Seele: 
Komm, Herr Jesus! 
Mein Alles.
Komm wenigstens geistigerweise 
in mein Herz. 
Komm, mein Jesus, und 
nimm mich dafür 
als Gegengabe. 
Ich will ganz Dein sein. 
Dir übergebe ich mich für Zeit und Ewigkeit. 
Amen."

Dienstag, 4. November 2014

Geistliche Kommunion, 1

"Ich glaube an Dich, 
ich liebe Dich, 
ich verlange nach Dir, 
komm in mein Herz!"

Dieses kurze Gebet ganz inniglich verrichtet
- und die geistliche Kommunion ist vollbracht.

Montag, 3. November 2014

Jawohl, lieber Papst!

„Das Wohl der anderen suchen. Den anderen dienen. Das ist die Freude eines Bischofs, wenn er sieht, dass seine Kirche so ist: Gemeinschaft des Geistes, dieselbe Liebe, und dabei einmütig und einträchtig sein. Das ist die Luft, die Jesus in der Kirche will. Man kann unterschiedlicher Meinung sein, einverstanden, doch immer in dieser Luft, in diesem Klima: der Demut, der Liebe, ohne irgend jemanden zu verachten.“

Ein Vater sagte einst zu seinen Kindern, wenn der Priester sich unter der Woche wieder einmal unmöglich benahm und sonntags predigte: ‚Was die Priester sagen, das tut, aber was sie in ihrem Leben tun, das tut nicht!‘

Spricht der Papst über anderen Institutionen oder meint der den Vatikan? - Also wer bitte sind die Holzwürmer?

„Und wie oft finden wird das, nicht wahr, in unseren Institutionen, in der Kirche, in den Pfarreien zum Beispiel, in den Kollegien? Die Rivalität. In Erscheinung treten. Die Prahlerei. Es ist zu sehen, dass das zwei Holzwürmer sind, die den Zusammenhalt der Kirche zerfressen und sie schwach machen. Die Rivalität und die Prahlerei richten sich gegen diese Harmonie, gegen diese Eintracht. Anstelle von Rivalität und Prahlerei  ...“




Herz Jesu immerzu

 Mein Jesus, in Dein Herz hinein,
da leg ich alle meine Freuden!
Dass mich kein Glück, kein Sonnenschein
von Deiner Liebe könne scheiden!
Dass niemals mich das Eitle blende
und meinen Blick vom Kreuze wende.
Das soll mein ständig Bitten sein,
Dir auch in Freuden treu zu sein.
Amen.

Sonntag, 2. November 2014

Requiem - Sequenz - Dies Irae

(wird Pater Thomas v. Celano OFM.Cap, 1190 - 1260, zugeschrieben)


Tag des Zornes, Tag der Sünden,
Wird das Weltall sich entzünden,
Wie Sibyll und David künden.

Welch ein Graus wird sein und Zagen,
Wenn der Richter kommt, mit Fragen
Streng zu prüfen alle Klagen!

Laut wird die Posaune klingen,
Durch der Erde Gräber dringen,
Alle hin zum Throne zwingen.

Schaudernd sehen Tod und Leben
Sich die Kreatur erheben,
Rechenschaft dem Herrn zu geben.

Und ein Buch wird aufgeschlagen,
Treu darin ist eingetragen
Jede Schuld aus Erdentagen.

Sitzt der Richter dann zu richten,
Wird sich das Verborgne lichten;
Nichts kann vor der Strafe flüchten.

Weh! Was werd ich Armer sagen?
Welchen Anwalt mir erfragen,
Wenn Gerechte selbst verzagen?

Kö nig schrecklicher Gewalten,
Frei ist Deiner Gnade Schalten:
Gnadenquell, lass Gnade walten!

Milder Jesus, wollst erwägen,
Dass Du kamest meinetwegen,
Schleudre mir nicht Fluch entgegen.

Bist mich suchend müd gegangen,
Mir zum Heil am Kreuz gehangen,
Mög dies Mühn zum Ziel gelangen.

Richter Du gerechter Rache,
Nachsicht üb in meiner Sache
Eh ich zum Gericht erwache.

Seufzen d steh ich schuldbefangen,
Schamrot glühen meine Wangen,
Lass mein Bitten Gnad erlangen.

Hast vergeben einst Marien,
Hast dem Schächer dann verziehen,
Hast auch Hoffnung mir verliehen.

Wenig gilt vor Dir mein Flehen;
Doch aus Gnade lass geschehen,
Dass ich mög der Höll entgehen.

Bei den Schafen gib mir Weide,
Von der Böcke Schar mich scheide,
Stell mich auf die rechte Seite.

Wird die Hölle ohne Schonung
Den Verdammten zur Belohnung,
Ruf mich zu der Sel'gen Wohnung.

Schuldgebeugt zu Dir ich schreie,
Tief zerknirscht in Herzensreue,
Sel’ges Ende mir verleihe.

Tag der Tränen, Tag der Wehen,
Da vom Grabe wird erstehen

Zum Gericht der Mensch voll Sünden;
Lass ihn, Gott, Erbarmen finden.

Milder Jesus, Herrscher Du,
Schenk den Toten ew’ge Ruh. Amen.




Dies irae dies illa,
Solvet saeclum in favilla:
Teste David cum Sibylla.

Quantus tremor est futurus,
Quando iudex est venturus,
Cuncta stricte discussurus!

Tuba mirum spargens sonum
Per sepulcra regionum,
Coget omnes ante thronum.

Mors stupebit et natura,
Cum resurget creatura,
Iudicanti responsura.

Liber scriptus proferetur,
In quo totum continetur,
Unde mundus iudicetur.

Iudex ergo cum sedebit,
Quidquid latet apparebit:
Nil inultum remanebit.

Quid sum miser tunc dicturus?
Quem patronum rogaturus?
Cum vix iustus sit securus.

Rex tremendæ maiestatis,
Qui salvandos salvas gratis,
Salva me, fons pietatis.

Recordare Iesu pie,
Quod sum causa tuæ viae:
Ne me perdas illa die.

Quærens me, sedisti lassus:
Redemisti crucem passus:
Tantus labor non sit cassus.

Iuste iudex ultionis,
Donum fac remissionis,
Ante diem rationis.

Ingemisco, tamquam reus:
Culpa rubet vultus meus:
Supplicanti parce Deus.

Qui Mariam absolvisti,
Et latronem exaudisti,
Mihi quoque spem dedisti.

Preces meæ non sunt dignae:
Sed tu bonus fac benigne,
Ne perenni cremer igne.

Inter oves locum præsta,
Et ab hædis me sequestra,
Statuens in parte dextra.

Confutatis maledictis,
Flammis acribus addictis,
Voca me cum benedictis.

Oro supplex et acclinis,
Cor contritum quasi cinis:
Gere curam mei finis.

Lacrimosa dies illa,
Qua resurget ex favilla.

Iudicandus homo reus:
Huic ergo parce Deus.

Pie Iesu Domine,
Dona eis requiem. Amen.

Samstag, 1. November 2014

Allerheiligen - Offertorium

Justórum ánimæ in manu Dei sunt,
et non tanget illos torméntum mortis:
visi sunt óculis insipiéntium mori:
illi autem sunt in pace, allelúja.

+ + +

Die Seelen der Gerechten sind in Gottes Hand.
Die Bösen quälen sie; doch sie berührt es nicht;
die Toren vermeinen, sie sterben zu sehen;
sie aber sind in Frieden, alleluja.

Foto legiaodemaria.com