Es kann sein, dass Sie geschockt werden:
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Donnerstag, 12. November 2015
Mich suchend - hast DU DICH müde gelaufen . . .
Quaerens me, sedisti lassus:
Redemisti crucem passus:
Tantus labor non sit cassus.
+
Bist mich suchend müd gegangen,
Mir zum Heil am Kreuz gehangen,
Mög dies Mühn zum Ziel gelangen.
(Dies irae )
Redemisti crucem passus:
Tantus labor non sit cassus.
+
Bist mich suchend müd gegangen,
Mir zum Heil am Kreuz gehangen,
Mög dies Mühn zum Ziel gelangen.
(Dies irae )
Mittwoch, 11. November 2015
Martin von Tours begegnen
Eine Buchbesprechung
Der heilige Martin ist in Deutschland vielleicht der bekannteste Heilige – zumindest dem Namen nach. Das christliche Fundament unserer Gesellschaft schwindet zwar spürbar und scheinbar unaufhaltsam, doch hat sich das eine oder andere Element katholischen Brauchtums noch bewahrt – unter anderem eben auch der Umzug am Martinstag, dem 11. November. Abgesehen von der Mantelteilung wissen die meisten allerdings kaum etwas über Martin von Tours, den großen Heiligen des vierten Jahrhunderts. In der Reihe „Zeugen des Glaubens“, die der Trierer „Paulinus Verlag“ vom Augsburger „Sankt Ulrich Verlag“ übernommen hat, gibt es nun auch ein kompaktes Büchlein über den heiligen Martin, das diesem Problem in gewissem Umfang Abhilfe schaffen kann.
Eingeteilt ist das Buch mit dem Titel „Martin von Tours begegnen“ in drei Abschnitte, wobei der erste, ungefähr 100 Seiten umfassende Teil ein kurzweiliges Lebensbild des Heiligen bietet.
Dabei nimmt der Autor Thomas Mertz die alten Quellen ernst – etwa Sulpicius Severus, aber auch die Legenda aurea des Jacobus de Voragine – ohne zugleich unkritisch zu sein. Zweitens geht es um „Ein neues Heiligenideal“. Waren vor dem heiligen Martin vornehmlich die Märtyrer als Heilige anerkannt und verehrt wurden, begann die Kirche mit Martin auf die Bekenner des katholischen Glaubens zu blicken.
Schließlich widmet sich Mertz noch kurz der Aktualität des Martin von Tours. Hier finden sich naturgemäß einige Allgemeinplätze, denn letztlich hat jeder Heilige eine gewisse Aktualität, da Heiligkeit an sich weiterhin aktuell ist: „In der Erfüllung des Willens Gottes besteht die Heiligkeit eines christlichen und zugleich eines geglückten menschlichen Lebens.“
Das Buch aus der Feder von Thomas Mertz sei jedem ans Herz gelegt, der sich über das bekannte Brauchtum, von der Mantelteilung bis zum Gänsebraten, hinaus dem heiligen „Martin von Tours begegnen“ möchte.
Quelle http://kath.net/news/52494
ISBN 978-3-7902-1854-1
Der heilige Martin ist in Deutschland vielleicht der bekannteste Heilige – zumindest dem Namen nach. Das christliche Fundament unserer Gesellschaft schwindet zwar spürbar und scheinbar unaufhaltsam, doch hat sich das eine oder andere Element katholischen Brauchtums noch bewahrt – unter anderem eben auch der Umzug am Martinstag, dem 11. November. Abgesehen von der Mantelteilung wissen die meisten allerdings kaum etwas über Martin von Tours, den großen Heiligen des vierten Jahrhunderts. In der Reihe „Zeugen des Glaubens“, die der Trierer „Paulinus Verlag“ vom Augsburger „Sankt Ulrich Verlag“ übernommen hat, gibt es nun auch ein kompaktes Büchlein über den heiligen Martin, das diesem Problem in gewissem Umfang Abhilfe schaffen kann.
Eingeteilt ist das Buch mit dem Titel „Martin von Tours begegnen“ in drei Abschnitte, wobei der erste, ungefähr 100 Seiten umfassende Teil ein kurzweiliges Lebensbild des Heiligen bietet.
Dabei nimmt der Autor Thomas Mertz die alten Quellen ernst – etwa Sulpicius Severus, aber auch die Legenda aurea des Jacobus de Voragine – ohne zugleich unkritisch zu sein. Zweitens geht es um „Ein neues Heiligenideal“. Waren vor dem heiligen Martin vornehmlich die Märtyrer als Heilige anerkannt und verehrt wurden, begann die Kirche mit Martin auf die Bekenner des katholischen Glaubens zu blicken.
Schließlich widmet sich Mertz noch kurz der Aktualität des Martin von Tours. Hier finden sich naturgemäß einige Allgemeinplätze, denn letztlich hat jeder Heilige eine gewisse Aktualität, da Heiligkeit an sich weiterhin aktuell ist: „In der Erfüllung des Willens Gottes besteht die Heiligkeit eines christlichen und zugleich eines geglückten menschlichen Lebens.“
Das Buch aus der Feder von Thomas Mertz sei jedem ans Herz gelegt, der sich über das bekannte Brauchtum, von der Mantelteilung bis zum Gänsebraten, hinaus dem heiligen „Martin von Tours begegnen“ möchte.
Quelle http://kath.net/news/52494
Martin von Tours begegnen
Zeugen des Glaubens
Von Thomas Mertz
151 Seiten, 12,90 EUR
2014 Paulinus-Verlag, TrierZeugen des Glaubens
Von Thomas Mertz
151 Seiten, 12,90 EUR
ISBN 978-3-7902-1854-1
Dienstag, 10. November 2015
unkommentiert - Papst gegen "konservative Weltflucht"
KNA - 10.11.2015 - 14:19
Meldung
Papst gegen "konservative Weltflucht"
Für Papst Franziskus muss die katholische Kirche lebendig und anregend sein, sogar beunruhigend. Gläubige sollen nach Seligkeit streben und die Welt zu einem besseren Ort zu machen.
Florenz (KNA) Papst Franziskus hat die katholische Kirche zu beständiger Erneuerung aufgerufen und vor konservativer Weltflucht gewarnt. "Es bringt keinen Nutzen, angesichts der Übel oder Probleme der Kirche die Lösungen im Konservatismus oder Fundamentalismus zu suchen, in der Restauration von Verhalten und Formen, die nicht einmal mehr kulturelle Bedeutung haben", sagte Franziskus am vor den rund 2.500 Delegierten des Nationalen Konvents der italienischen Kirche im Dom von Florenz.
Die christliche Lehre sei kein geschlossenes System, das keine Fragen oder Zweifel zulasse; "sie ist lebendig, sie kann beunruhigen, anregen". Der Papst warnte die Kirche, in eine Defensive zu verfallen aus Angst, etwas zu verlieren. Er wiederholte seine bekannte Äußerung, eine zerbeulte und verletzte Kirche, die auf die Straßen gehe, sei ihm lieber als eine Kirche, die sich verschließt und dadurch krank werde.
Als die Säulen der kirchlichen Zukunft bezeichnete Franziskus Demut, Verzicht auf Eigeninteressen und das Streben nach Seligkeit. All diese Eigenschaften habe Jesus seiner Kirche vorgelebt. Sie bedeuten nach den Worten des Papstes vor allem, sich im Dienst an den Nächsten, besonders den Armen, zu erniedrigen und nicht auf die falsche Sicherheit überkommener Strukturen zu vertrauen. "Unsere Pflicht ist es, dafür zu arbeiten, aus dieser Welt einen besseren Ort zu machen, und zu kämpfen."
Copyright 2015, KNA (www.kna.de).
Meldung
Papst gegen "konservative Weltflucht"
Für Papst Franziskus muss die katholische Kirche lebendig und anregend sein, sogar beunruhigend. Gläubige sollen nach Seligkeit streben und die Welt zu einem besseren Ort zu machen.
Florenz (KNA) Papst Franziskus hat die katholische Kirche zu beständiger Erneuerung aufgerufen und vor konservativer Weltflucht gewarnt. "Es bringt keinen Nutzen, angesichts der Übel oder Probleme der Kirche die Lösungen im Konservatismus oder Fundamentalismus zu suchen, in der Restauration von Verhalten und Formen, die nicht einmal mehr kulturelle Bedeutung haben", sagte Franziskus am vor den rund 2.500 Delegierten des Nationalen Konvents der italienischen Kirche im Dom von Florenz.
Die christliche Lehre sei kein geschlossenes System, das keine Fragen oder Zweifel zulasse; "sie ist lebendig, sie kann beunruhigen, anregen". Der Papst warnte die Kirche, in eine Defensive zu verfallen aus Angst, etwas zu verlieren. Er wiederholte seine bekannte Äußerung, eine zerbeulte und verletzte Kirche, die auf die Straßen gehe, sei ihm lieber als eine Kirche, die sich verschließt und dadurch krank werde.
Als die Säulen der kirchlichen Zukunft bezeichnete Franziskus Demut, Verzicht auf Eigeninteressen und das Streben nach Seligkeit. All diese Eigenschaften habe Jesus seiner Kirche vorgelebt. Sie bedeuten nach den Worten des Papstes vor allem, sich im Dienst an den Nächsten, besonders den Armen, zu erniedrigen und nicht auf die falsche Sicherheit überkommener Strukturen zu vertrauen. "Unsere Pflicht ist es, dafür zu arbeiten, aus dieser Welt einen besseren Ort zu machen, und zu kämpfen."
Copyright 2015, KNA (www.kna.de).
Die ersten schönen und köstlichen Plätzchen
Das „St. Benedict Center“
ist die klösterliche Heimat eines
neuen traditionellen Ordens in den USA. Brüder und Schwestern leben hier nach
der Spiritualität der heiligen Ludwig Maria von Montfort, indem sie sich ganz Maria schenken sich in wahrer Hingabe
an ihr Herz, an Gott und die Menschen. Täglich wird in der Kapelle, die dem
unbefleckten Herzen Mariens geweiht ist, die tridentinische Hl. Messe
zelebriert.
Beide
Gemeinschaften sind tätig in einem weiten apostolischen Feld der
Evangelisierung. Neben ihren Aufgaben in einer Schule sind sie u. a. auch in
der Erwachsenenbildung tätig. Dabei ist dieses Foto entstanden.
Montag, 9. November 2015
Gnade euch Gott!
NUR die organisierte,
also geschäftsmäßige Beihilfe zum Suizid
ist strafrechtlich verboten.
So ist die Entscheidung des Deutsche Bundestags
vom Freitag, dem 6. November 2015.
Rechtlich NICHT verboten,
sondern zulässig und erlaubt,
ist die
aktive Assistenz der Selbsttötung
durch nahestehende Personen,
die damit
den sogenannten „letzten Willen“
des Sterbenden (?) erfüllen
wollen, sollen oder können.
Gnade euch Gott!
Die andere Seite der „Organspende“
Bei den Werbekampagnen für die Organspende wird
prinzipiell verschwiegen, dass eine Multiorganentnahme vier bis fünf Stunden
dauert. Der „Spender“ wird fast bis zum Schluss künstlich beatmet. Wenn sein
Körper vom Kinn bis zum Schambein aufgeschnitten wird, schnellt der Blutdruck
oft innerhalb von 30 Sekunden extrem in die Höhe. Deshalb geben viele
Anästhesisten vorsichtshalber eine Vollnarkose.
Sehen SIE sich DIESES Video an:
Hirntod - Tod bei lebendigem Leib
Die Dokumentation zeigt, welches
Trauma eine Organentnahme für die Angehörigen des Spenders bedeuten kann. Sie zeigt
den Fall des 15-jährigen Lorenz Meyer. Die Eltern wurden bereits eine Nacht
nach der Einlieferung ihres Sohnes in eine Schweizer Klinik mit der Frage nach
Organentnahme konfrontiert. In ihrer Verzweiflung stimmten sie trotz aller
Vorbehalte der Entnahme der Nieren zu. Ein Schritt, den sie im Nachhinein
bitter bereuen sollten. Zuerst bestand nur der Verdacht, dass mehr Organe
entnommen wurden, als zugesagt. Doch dann stellte sich heraus, dass es
gravierende Zweifel an der Richtigkeit der Hirntoddiagnostik gibt.
+
"Beim Festessen anlässlich
seiner goldenen Hochzeit verschluckt sich Horst Lippke. Der 73-Jährige erleidet
einen Atemstillstand und bricht bewusstlos zusammen. Er wird zweimal reanimiert
und gegen 20.30 Uhr ins Klinikum Worms eingeliefert. Dort stellen die Ärzte die
Diagnose: Hirnschaden aufgrund von Sauerstoffmangel. Horst Lippkes Gehirn wird
gekühlt. Eine bewährte Standardtherapie, die weitere Schäden verhindern soll.
Um Kältezittern und andere belastende Nebenwirkungen zu verhindern, bekommen
Patienten dabei routinemäßig starke Beruhigungsmittel. Umso erstaunlicher ist,
dass Horst Lippke laut Krankenakte keine entsprechenden Medikamente erhielt.
Gibt es dafür einen Grund?
Wie vereinbart ruft die
Ehefrau Ursula Lippke am nächsten Morgen gegen acht Uhr den diensthabenden
Oberarzt an. Was sie nicht weiß: Dieser ist auch der
Transplantationsbeauftragte des Klinikums. Ohne Umschweife stellt er sie vor
die Alternative:"
Hier geht dieser Text weiter: Freitag.de https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/das-mass-der-dinge
Die Autorin des Textes: Silia
Matthies http://silvia-matthies.de/
+
Am 29. Juli veröffentlichte die Glaubenskommission der
Deutschen Bischofskonferenz (DBK) eine „Orientierungshilfe“ zu „Hirntod und
Organspende“. - http://www.dbk.de/presse/details/?presseid=2858&cHash=62517a969340fb1b3e95a2bdb17ae77d
–
In einer Stellungnahme
äußerte der Verein Kritische Aufklärung
über Organtransplantation e.V. (KAO) scharfe Kritik an den kirchlichen
Empfehlungen. Dr. M. Stahnke, 1. Vorsitzender von KAO e. V., schrieb dazu:
„Es erstaunt, dass sich die
katholische Kirche weiterhin vor den Karren der Transplantationsmedizin spannen
lässt. Entgegen der immer weiter um sich greifenden Überzeugung, dass
sogenannte „Hirntote“ nicht Tote im medizinischen Sinne sind […], sondern „Sterbende“,
werden die vielfältigen Lebensäußerungen von „Hirntoten“ als
„Restlebensphänomene“ in umständlicher Art und Weise kleingeredet. Es
enttäuscht, dass sich eine christliche Kirche so gar nicht um die spirituellen
Bedürfnisse der sterbenden „Organspender“ und ihrer Angehörigen kümmert, ja sie
sogar des „gemütlichen Abschiednehmens“ zeiht, wenn sie den Sterbeprozess ihrer
Mitmenschen begleiten“.
„Kritische Aufklärung über
Organtransplantation e. V. (KAO) ist entsetzt, dass die katholische
Bischofskonferenz in Deutschland mit der Leugnung, dass die sogenannten
„hirntoten Organspender“ Sterbende sind, in überkommen geglaubte
Erklärungsmuster zurück fällt“, so der KAO-Vorsitzende.
+
Vielleicht ist es für die
Leser sinnvoll, anstatt eines Organspendeausweis
eine Mitgliedschaft in diesem
Verein zu unterzeichnen:
Verein Kritische Aufklärung über Organtransplantation
e.V.
- KAO -
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