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Mittwoch, 11. November 2015

Martin von Tours begegnen

Eine Buchbesprechung


Der heilige Martin ist in Deutschland vielleicht der bekannteste Heilige – zumindest dem Namen nach. Das christliche Fundament unserer Gesellschaft schwindet zwar spürbar und scheinbar unaufhaltsam, doch hat sich das eine oder andere Element katholischen Brauchtums noch bewahrt – unter anderem eben auch der Umzug am Martinstag, dem 11. November. Abgesehen von der Mantelteilung wissen die meisten allerdings kaum etwas über Martin von Tours, den großen Heiligen des vierten Jahrhunderts. In der Reihe „Zeugen des Glaubens“, die der Trierer „Paulinus Verlag“ vom Augsburger „Sankt Ulrich Verlag“ übernommen hat, gibt es nun auch ein kompaktes Büchlein über den heiligen Martin, das diesem Problem in gewissem Umfang Abhilfe schaffen kann.

Eingeteilt ist das Buch mit dem Titel „Martin von Tours begegnen“ in drei Abschnitte, wobei der erste, ungefähr 100 Seiten umfassende Teil ein kurzweiliges Lebensbild des Heiligen bietet.

Dabei nimmt der Autor Thomas Mertz die alten Quellen ernst – etwa Sulpicius Severus, aber auch die Legenda aurea des Jacobus de Voragine – ohne zugleich unkritisch zu sein. Zweitens geht es um „Ein neues Heiligenideal“. Waren vor dem heiligen Martin vornehmlich die Märtyrer als Heilige anerkannt und verehrt wurden, begann die Kirche mit Martin auf die Bekenner des katholischen Glaubens zu blicken.

Schließlich widmet sich Mertz noch kurz der Aktualität des Martin von Tours. Hier finden sich naturgemäß einige Allgemeinplätze, denn letztlich hat jeder Heilige eine gewisse Aktualität, da Heiligkeit an sich weiterhin aktuell ist: „In der Erfüllung des Willens Gottes besteht die Heiligkeit eines christlichen und zugleich eines geglückten menschlichen Lebens.“

Das Buch aus der Feder von Thomas Mertz sei jedem ans Herz gelegt, der sich über das bekannte Brauchtum, von der Mantelteilung bis zum Gänsebraten, hinaus dem heiligen „Martin von Tours begegnen“ möchte.

Quelle
http://kath.net/news/52494
 
Martin von Tours begegnen
Zeugen des Glaubens
Von Thomas Mertz
151 Seiten,
12,90 EUR
2014 Paulinus-Verlag, Trier
ISBN 978-3-7902-1854-1





Dienstag, 10. November 2015

unkommentiert - Papst gegen "konservative Weltflucht"

KNA - 10.11.2015 - 14:19
Meldung
Papst gegen "konservative Weltflucht"

Für Papst Franziskus muss die katholische Kirche lebendig und anregend sein, sogar beunruhigend. Gläubige sollen nach Seligkeit streben und die Welt zu einem besseren Ort zu machen.

Florenz (KNA) Papst Franziskus hat die katholische Kirche zu beständiger Erneuerung aufgerufen und vor konservativer Weltflucht gewarnt. "Es bringt keinen Nutzen, angesichts der Übel oder Probleme der Kirche die Lösungen im Konservatismus oder Fundamentalismus zu suchen, in der Restauration von Verhalten und Formen, die nicht einmal mehr kulturelle Bedeutung haben", sagte Franziskus am vor den rund 2.500 Delegierten des Nationalen Konvents der italienischen Kirche im Dom von Florenz.

Die christliche Lehre sei kein geschlossenes System, das keine Fragen oder Zweifel zulasse; "sie ist lebendig, sie kann beunruhigen, anregen". Der Papst warnte die Kirche, in eine Defensive zu verfallen aus Angst, etwas zu verlieren. Er wiederholte seine bekannte Äußerung, eine zerbeulte und verletzte Kirche, die auf die Straßen gehe, sei ihm lieber als eine Kirche, die sich verschließt und dadurch krank werde.

Als die Säulen der kirchlichen Zukunft bezeichnete Franziskus Demut, Verzicht auf Eigeninteressen und das Streben nach Seligkeit. All diese Eigenschaften habe Jesus seiner Kirche vorgelebt. Sie bedeuten nach den Worten des Papstes vor allem, sich im Dienst an den Nächsten, besonders den Armen, zu erniedrigen und nicht auf die falsche Sicherheit überkommener Strukturen zu vertrauen. "Unsere Pflicht ist es, dafür zu arbeiten, aus dieser Welt einen besseren Ort zu machen, und zu kämpfen."

Copyright 2015, KNA (www.kna.de). 


 

Die ersten schönen und köstlichen Plätzchen

Das „St. Benedict Center“ ist die klösterliche Heimat eines neuen traditionellen Ordens in den USA. Brüder und Schwestern leben hier nach der Spiritualität der heiligen Ludwig Maria von Montfort, indem sie sich ganz Maria schenken sich in wahrer Hingabe an ihr Herz, an Gott und die Menschen. Täglich wird in der Kapelle, die dem unbefleckten Herzen Mariens geweiht ist, die tridentinische Hl. Messe zelebriert.

Beide Gemeinschaften sind tätig in einem weiten apostolischen Feld der Evangelisierung. Neben ihren Aufgaben in einer Schule sind sie u. a. auch in der Erwachsenenbildung tätig. Dabei ist dieses Foto entstanden.







Montag, 9. November 2015

Gnade euch Gott!

NUR die organisierte, 
also geschäftsmäßige Beihilfe zum Suizid
ist strafrechtlich verboten.

So ist die Entscheidung des Deutsche Bundestags
vom Freitag, dem 6. November 2015.

Rechtlich NICHT verboten, 
sondern zulässig und erlaubt, 
ist die  
aktive Assistenz der Selbsttötung 
durch nahestehende Personen
die damit 
den sogenannten „letzten Willen“ 
des Sterbenden (?) erfüllen 
wollen, sollen oder können. 

Gnade euch Gott!



Die andere Seite der „Organspende“

Bei den Werbekampagnen für die Organspende wird prinzipiell verschwiegen, dass eine Multiorganentnahme vier bis fünf Stunden dauert. Der „Spender“ wird fast bis zum Schluss künstlich beatmet. Wenn sein Körper vom Kinn bis zum Schambein aufgeschnitten wird, schnellt der Blutdruck oft innerhalb von 30 Sekunden extrem in die Höhe. Deshalb geben viele Anästhesisten vorsichtshalber eine Vollnarkose.

Sehen SIE sich DIESES Video an:
Hirntod - Tod bei lebendigem Leib

Die Dokumentation zeigt, welches Trauma eine Organentnahme für die Angehörigen des Spenders bedeuten kann. Sie zeigt den Fall des 15-jährigen Lorenz Meyer. Die Eltern wurden bereits eine Nacht nach der Einlieferung ihres Sohnes in eine Schweizer Klinik mit der Frage nach Organentnahme konfrontiert. In ihrer Verzweiflung stimmten sie trotz aller Vorbehalte der Entnahme der Nieren zu. Ein Schritt, den sie im Nachhinein bitter bereuen sollten. Zuerst bestand nur der Verdacht, dass mehr Organe entnommen wurden, als zugesagt. Doch dann stellte sich heraus, dass es gravierende Zweifel an der Richtigkeit der Hirntoddiagnostik gibt.

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"Beim Festessen anlässlich seiner goldenen Hochzeit verschluckt sich Horst Lippke. Der 73-Jährige erleidet einen Atemstillstand und bricht bewusstlos zusammen. Er wird zweimal reanimiert und gegen 20.30 Uhr ins Klinikum Worms eingeliefert. Dort stellen die Ärzte die Diagnose: Hirnschaden aufgrund von Sauerstoffmangel. Horst Lippkes Gehirn wird gekühlt. Eine bewährte Standardtherapie, die weitere Schäden verhindern soll. Um Kältezittern und andere belastende Nebenwirkungen zu verhindern, bekommen Patienten dabei routinemäßig starke Beruhigungsmittel. Umso erstaunlicher ist, dass Horst Lippke laut Krankenakte keine entsprechenden Medikamente erhielt. Gibt es dafür einen Grund?

Wie vereinbart ruft die Ehefrau Ursula Lippke am nächsten Morgen gegen acht Uhr den diensthabenden Oberarzt an. Was sie nicht weiß: Dieser ist auch der Transplantationsbeauftragte des Klinikums. Ohne Umschweife stellt er sie vor die Alternative:"

Hier geht dieser Text weiter: Freitag.de https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/das-mass-der-dinge

Die Autorin des Textes: Silia Matthies http://silvia-matthies.de/

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Am 29. Juli veröffentlichte die Glaubenskommission der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) eine „Orientierungshilfe“ zu „Hirntod und Organspende“. - http://www.dbk.de/presse/details/?presseid=2858&cHash=62517a969340fb1b3e95a2bdb17ae77d
In einer Stellungnahme äußerte der Verein Kritische Aufklärung über Organtransplantation e.V. (KAO) scharfe Kritik an den kirchlichen Empfehlungen. Dr. M. Stahnke, 1. Vorsitzender von KAO e. V., schrieb dazu:

„Es erstaunt, dass sich die katholische Kirche weiterhin vor den Karren der Transplantationsmedizin spannen lässt. Entgegen der immer weiter um sich greifenden Überzeugung, dass sogenannte „Hirntote“ nicht Tote im medizinischen Sinne sind […], sondern „Sterbende“, werden die vielfältigen Lebensäußerungen von „Hirntoten“ als „Restlebensphänomene“ in umständlicher Art und Weise kleingeredet. Es enttäuscht, dass sich eine christliche Kirche so gar nicht um die spirituellen Bedürfnisse der sterbenden „Organspender“ und ihrer Angehörigen kümmert, ja sie sogar des „gemütlichen Abschiednehmens“ zeiht, wenn sie den Sterbeprozess ihrer Mitmenschen begleiten“.

„Kritische Aufklärung über Organtransplantation e. V. (KAO) ist entsetzt, dass die katholische Bischofskonferenz in Deutschland mit der Leugnung, dass die sogenannten „hirntoten Organspender“ Sterbende sind, in überkommen geglaubte Erklärungsmuster zurück fällt“, so der KAO-Vorsitzende.

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Vielleicht ist es für die Leser sinnvoll, anstatt eines Organspendeausweis
eine Mitgliedschaft in diesem Verein zu unterzeichnen:
Verein Kritische Aufklärung über Organtransplantation e.V.
-  KAO -