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Mittwoch, 10. April 2013

Klöster in der Papst-Heimat (3) – Benediktinerinnen in Buenos Aires

Klöster in Argentinien - Heimat von Papst Franziskus

Das Gebiet der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires ist im Wesentlichen identisch mit dem Erzbistum des ehem. Kardinals Jorge Maria Bergoglio, dem jetzigen Papst Franziskus.  Die Provinz der Hauptstadt ist jedoch weitaus größer; und die Entfernungen sind mit unseren gewohnten Vorstellungen kaum zu erfassen. Wenn ein Ort in der Provinz Buenos Aires liegt, so kann dies bedeuten, dass er gut und gerne noch einige hundert Kilometer weit vom Zentrum entfernt liegt.

Ein richtiges Stadtkloster ist das Epiphanie-Kloster der Benediktinerinnen:

Monjas Benedictinas
„Monasterio de la Epifanía“
Ciudad de Buenos Aires
Maure 2038
1426 Buenos Aires, Argentina
                                                                           
Diese Gründung aus den 1960er Jahren geht zurück auf einige Frauen, die sich als „benediktinische Gemeinschaft“ zusammenfanden und von einem Bischof dafür die Erlaubnis erhielten. Die Schwestern engagierten sich in vielen pastoralen Bereichen und wurden 1981 als „Pia Unio“ anerkannt. Der Vorgänger von Kardinal Bergoglio als Erzbischof in Buenos Aires regte an, die Schwestern sollten sich einem stabileren Verbund anschließen, um ihre wirtschaftliche und spirituelle Existenz zu sichern. Nach einer Zeit der Verhandlungen und kirchenrechtlicher Klärungen wurde die Gemeinschaft offiziell am 6. Januar 1995 (Epifania) in die Kongregation der Tutzinger Missions-Benediktinerinnen integriert. Die Schwestern, die alle noch einmal ein kanonisches Noviziat machen mussten, legten am 10. Februar 1998 ihre feierliche Profess ab.

Die erste argentinische Schwester nach der Integration legte am 18. Mai 2008 ihre ewige Profess ab. Weitere folgten. Es gibt Jungprofessen und immer wieder Novizinnen und Postulantinnen.

Im Jahre 2004 wurde eine eigenständige von Tutzing abhängige Region errichtet. Sie besteht aus zwei Häuser: dem Monasterio de la Epifania in Buenos Aires, und einem Kloster in Los Toldos. Die Schwestern in Buenos Aires sind als Lehrerinnen und in der Pastoralarbeit engagiert und sie führen auch eine Pension für 19 Bewohnerinnen. Für Gäste stehen eigene Zimmer bereit.





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