Dann erläutert er die Hinführung hierauf.
Interessant
ist, wie Gott es mir ermöglichte, mich auf dieses Ereignis (erste Zelebration i.
d. ao. Form) vorzubereiten.
Einige
Monate zuvor meldete sich in der Pfarrei, in ich als Kaplan meinen Dienst
versah, eine Familie mit der Bitte um eine Kindstaufe in der außerordentlichen
Form. Der Pfarrer übertrug mir diese Aufgabe. Es begann eine Suche in seit 4
Jahrzehnten verschlossenen Schränken mit alten Büchern, eine tiefgründige
Analyse der Rubriken, Beratung, Staunen über den Reichtum der Symbolik und der
Tiefgründigkeit dieser bereits vergessenen Gebetstexte. Mit Neid habe ich
damals zugleich die monumentale Ausgabe des Missale Romanum durchgesehen und
bedauert, daß es für mich für immer verschlossen sein wird.
Den
Moment der Taufe erlebte ich in einem Gefühl der Gewissheit, daß dies für mich
das erste und zugleich letzte Sakrament in der traditionellen Form sein würde.
Bald
konnte ich mich davon überzeugen, wie sehr ich mich damals geirrt hatte.
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Auf
dem Weg zur Heiligen Messe
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