Kaiser
Heinrich II. wurde zum bedeutenden Erneuerer der Kirche im Reich und
unterstütze ärmere Bistümern auf Kosten der reichen. Er nutzte seine Macht
zugunsten einer teilweisen Neuordnung der Bistümer und für Bischofsernennungen.
Heinrich II. war es ein Anliegen die Reform der Klöster im Sinne strenger
Einhaltung der Regel des hl. Mönchsvaters Benedikt im Geist der
cluniazensischen Reform zu unterstützen. Auf der Pfingstsynode 1007 wird auf
Initiative Heinrichs am 25. Mai die Gründung des Bistums Bamberg betrieben.
Dabei
war sein ganzes Leben geprägt von tiefer echter Frömmigkeit. Er erfüllt seine
religiösen Pflichten sehr gewissenhaft und war vertraut mit der Heiligen
Schrift. Heinrich sorgte sich auch zeitlebens um die Arme Bevölkerung, der er
besonders bei Kirchenweihen unzählige Wohltaten erwies. Dem heiligen Amt
entsprach sein heiliger Träger, der im Bewusstsein regierte, Herrscher von
Gottes Gnaden zu sein und daher auch Gott später Rechenschaft ablegen müsste.
Heinrich II. war der gute Kaiser schlechthin!
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Kaiser
Heinrich II. als
Bücherstifter
Seeon
vor 1012, Msc.Bibl.95,
fol.7v
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Zu bewundern und nacheifern.......
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