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Freitag, 27. Juni 2014

Die Mundkommunion ist die viel zärtlichere Form

Ein besonderer Beitrag zum Herz-Jesu-Fest.

Handkommunion oder Mundkommunion?
Zeugnis einer Ordensschwester



Handkommunion oder Mundkommunion?

Diese Frage stellte sich mir jahrzehntelang nicht.

Es war mir von Klein selbstverständlich, dass man im Urlaub im Süden Mundkommunion macht. Auch war es für mich als Jugendliche keine Schwierigkeit – wenn es auch viel Mut kostete – in gelegentlichen ostkirchlichen Gottesdiensten den Herrn wie alle anderen mit dem Mund zu empfangen.



Im Kloster nun ist in mir immer mehr die Sehnsucht gewachsen, den Herrn mit der Zunge zu empfangen. Einige Schwestern tun das hier und es ist akzeptiert, aber umstellen?



Durch gute Gesprächspartner und Recherchen im Internet wurde mir die Geschichte der Handkommunion bewusst gemacht und ich setzte mich mit den Pro und Contras auseinander.



Auf diese Diskussionen möchte ich mich gar nicht einlassen, denn ich bin überzeugt, dass man den Herrn auch mit der Hand würdig und ehrfürchtig empfangen kann und dass, wenn man den Herrn von Herzen liebt und sich um ein reines Gewissen bemüht, man so oder so keinen Fehler begeht.



Seit Weihnachten empfange ich die heilige Kommunion mit der Zunge und auch wenn es mich gelegentlich noch immer Überwindung kostet, bin ich sehr glücklich darüber!



Heute möchte ich meinen Grund für die Mundkommunion schreiben, denn diesen konnte ich bis jetzt im Netz nicht finden.

Es hat mit der herzlichen und innigen Liebe zu IHM zu tun und mit der Sehnsucht, mich IHM hinzugeben!



Die Mundkommunion ist die viel zärtlichere Form!



Erstens: Der Priester muss sich etwas mehr Zeit nehmen und die Kommunion sehr vorsichtig spenden. Das ermöglicht ein intensiveres Erleben.

Und zweitens: Ich darf es einfach geschehen lassen, dass Christus zu mir kommt! Dabei muss ich fast gar nichts tun. Den Mund öffnen und die Augen schließen… und diese wunderbare Vereinigung mit IHM genießen. Es ist ein Stück weit eine „passive“ Haltung… ich darf es an mir geschehen lassen, dass ER zu mir kommt und sich mir schenkt und gebe mich ihm ganz hin.



Kommentare:

  1. Mutter Teresas "Geheimnis"
    "Ich werde Ihnen ein Geheimnis erzählen; da wir ja knapp tausend enge Freunde versammelt haben und auch deshalb, weil wir die "Missionarinnen der Nächstenliebe“ bei uns haben, die der Heilige Geist in die Welt gesandt hat, damit sich die Geheimnisse vieler Herzen offenbaren.
    "Es ist nicht sehr lange her, da zelebrierte ich die Messe und predigte für ihre Mutter, Mutter Theresa von Kalkutta. Nach dem Frühstück verbrachten wir eine längere Zeit im Gespräch in einem kleinen Raum. Plötzlich hörte ich mich unwillkürlich fragen - ich weiß nicht, warum -: „Mutter, was denken Sie, ist eigentlich das größte Problem unserer heutigen Zeit?“
    Sie könnte mehr als jeder andere eine beliebige Anzahl von Anhaltspunkten nennen: Hungersnöte, Pest, Krankheit, das Zusammenbrechen der Familie, Rebellion gegen Gott, Korruption der Medien, die Schulden in der Welt, die nukleare Bedrohung und so weiter.
    "Ohne eine Sekunde zu zögern sagte Mutter Teresa: „Wohin auch immer ich in der ganzen Welt komme, das, was mich am traurigsten macht, ist zu sehen, dass Menschen die Heilige Kommunion in der Hand empfangen."
    Pfarrer George William Rutler,
    Karfreitag, 1989 in St. Agnes Kirche, New York City

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