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Dienstag, 4. Februar 2014

Karl der Große - Er wirkt auch heute noch!

Predigt von Pfarrer Dr. Guido Rodheudt bei der 2. Vesper zum Fest des 1200. Todestages des heiligen Kaisers am 28. Januar 2014.

„Wenn man ihm selbst für einen Moment die Deutungshoheit über den heutigen Tag überläßt, dann stellt man fest, daß seine Sicht auf Europa eine grundlegend andere war, als wir es heute in den Haltungen der tonangebenden Politiker gewohnt sind. Denn jenseits aller Machtfragen ging es Karl dem Großen um die Einwurzelung der Menschen in das, was nicht materiell ist, mit dem man nicht handeln kann, weil es einem schlichtweg entzogen ist. In diesem Sinne begründet er Europa nicht als Wirtschaftseinheit, sondern als ein Reich, in dem die im Osten aufgehende Sonne den auferstandenen und einst wiederkehrenden Christus symbolisiert und das deswegen die westliche, von Karl christianisierte Hemisphäre der Welt später als »Abendland« erscheinen lassen wird, das nach Osten blickt, also dahin, woher das Licht kommt, das das Dunkel der gottlosen Regionen erhellt.“

Die ganze Predigt ist ab heute nachzulesen bei SINFONIA SACRA.


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In der Aula Carolina, einer früheren Klosterkirche, die samt dem Kloster in der Säkularisation entweiht wurde und heute als repräsentativer Veranstaltungsraum für weltliche Feierlichkeiten genutzt wird, wurde nach Jahrhunderten erstmals wieder ein Altar zum Zwecke einer Gottesdienstlichen Feier aufgebaut.


Weitere Fotos von dieser liturgischen Vesper finden sich
HIER und HIER.


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