Seiten dieses Blogs

Montag, 22. September 2014

Das Leben als Mönch – als Christen-Mensch

Aus einem Bericht über die Trappisten von Mariawald 
aus der „Gartenlaube“ von 1932:

„Der Zwang, den dieses Leben in den schlichten Räumen mit all seinen Entbehrungen bedeutet, ist selbstgewählt, geschieht aus freier Bestimmung. Darum kann zur Erfüllung seiner Aufgaben ein Trappist nur dann gelangen, wenn die Größe seines Menschentums wächst mit der freiwilligen Erkenntnis und Aufnahme aller der Beschwerungen und der Askese, welche die Regel ihm vorschreibt. Das gilt im gleichen Sinne für andere Orden, wie z. B. die Karthäuser.

Der Sieg über die vielfältigen Ziele und Wünsch des Herzens, der Sinne und des Geistes durch eine große und geordnete Disziplin kann nur dann als eine wirkliche Tat erreicht werden, wenn sie aus freimütigem Herzen heraus geschieht.

Und das ist im letzten Grunde eine Zielstellung des Lebens überhaupt, die ein jeder für sich zu erreichen sucht, wenn ihm auch der Weg hierzu wesentlich schwieriger gemacht wird, wenn alles das ihn ergreift und stört, was an diesen Klostermauern vorüberzieht.“


Den ganzen Artikel: „Das Kloster des Schweigens“ (versehen mit einigen Fotos aus der damaligen Zeit) von Dr. Fritz Meering, aus der Zeitschrift „Gartenlaube“ vom 5. Mai 1932, findet sich auf der Homepage der Abtei Mariawald.
Hier klicken

Hompage der Abtei Mariawald


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen