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Sonntag, 14. September 2014

Kreuzerhöhung

Für die Christen ist das Kreuz das Symbol ihrer Zugehörigkeit zum Christentum und damit zu Jesus Christus.

Im Kreuzgang zu Essen-Werden

Doch manchmal könnte man denken, dass nicht jeder, der sich Christ nennt, auch tatsächlich Christi Botschaft vom Kreuz versteht und sie ernst nimmt. Es gibt manche, die sich Christen nennen, obwohl sie Feinde Christi sind. Sie sind lügnerisch wenn sie sich so bezeichnen.

Sie tun dies, um andere in die Irre zu führen; aber sie verbiegen und verdrehen die Wahrheit der katholischen Lehre. Die Entstellung der christlichen Lehre geht oft mit der Entstellung des Kreuzes daher. Statt einer Darstellung des Kreuzes Christi findet man in Kirchen, in Broschüren und in den Medien der Feinde Christi oft kein Kreuz mehr. Manchmal ist es an einer unscheinbaren Stelle zu ahnen.

Die Feinde Christi entwickeln und verbreiten Darstellungen, 
die nur mit sehr viel Phantasie als Kreuz Christi erkannt werden.


Soweit ich weiß hat der "Künstler" mit diesem Symbol für das neue Gotteslob auf die Dreifaltigkeit verweisen wollen. Man frage hundert Kirchgänger nach der Dreifaltigkeit und ob sie ein Zeichen damit verbinden, man frage sie nach der Bedeutung dieses Symbols. 
Für mich ist es kein Zeichen für die Dreifaltigkeit Gottes und es ist kein Symbl für Christus. Es somit auch kein Kreuz, das man am ehesten auf einem katholischen Gebet- und Gesangbuch erwarten dürfte.



Kommentare:

  1. Danke für den nachdenklichen Fest-Beitrag. Ganz Ihrer Ansicht. Gruß. Windlicht.

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  2. Freut mich. Und danke für den freundlichen Zuspruch!

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  3. In die gleiche Richtung ging auch die Predigt, welche ich heute gehört habe. Der Priester klagte darüber, daß auch im kirchlichen Bereich kaum noch ein Kruzifix (also ein Gekreuzigter) zu sehen ist.
    Auch auf Meßgewändern sei er verschwunden und in neugestalteten Kirchen habe das Abstrakte Einzug gehalten.
    Das von Dir hier genannte Gotteslob ist ein weiteres Beispiel (wobei das hier in Paderborn nur die sog. "Kirchenausgabe" betrifft, während auf den anderen die "Paderborner Kreuzfiebel" abgebildet ist.)

    Der predigende Priester selbst trug heute freilich eine schöne (alte?) rote "Baßgeige" mit aufgestickten Korpus auf dem Kreuzstab.

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    1. So ist es. Ein "crucifixus" sieht man heutzutage kaum, wenn doch, dann wohl eher "modern" entstellt. Aber wahrscheinlich schämt man sich vor der Darstellung des leidenden Heilandes am Kreuz; vor allem schämen sich wohl die Bischöfe. Und - zu der letzten Ferula des Papstes sage ich jetzt mal nichts.

      Schön, dass der Priester heute eine rote Baßgeige trug, deswegen, weil es auf die überlieferte Liturgie hindeutet. Denn nur bei ihr wird heute der Sonntag verdrängt.

      Gott befohlen!

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    2. Ja, richtig, es war die „alte Messe“
      zelebriert von einem jungen Priester.

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  4. Ich machte heute ebenfalls eine Erfahrung in eben jene Richtung. In der hl. Messe predigte der Priester über das Symbol des Kreuzes, mein Blick fiel auf das vor mir liegende Gesangbuch - und beim besten Willen konnte ich das Gesagte nicht mit diesem "Logo" zusammenbringen. Insofern habe ich mich sehr gefreut, danach Ihren dies bestätigenden Blogeintrag zu lesen.

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  5. Der Gekreuzigte empfängt uns schon am Portal vieler alter Kirchengebäude - so z.B. nahm ich das neulich in Konstanz am Münster so wahr. Er "beugt" sich schmerzverzerrt zu einem herunter und man wird beim Eintritt in die Kirche daran erinnert, WER unser Gott ist - kein Superhero, kein Winnertyp, keine davonhippelnde Gespenstersilhouette (daran erinnert mich das Gottesloblogo - stellt euch ein weißes Flattergewand über diesem "Gestell" vor...).
    Dieses Logo ist zutiefst charismatisch.
    Und wo die Charismatiker das Sagen haben, gibt es keinen leidenden Christus mehr!

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  6. Ganz Deiner Ansicht. Auch mit sehr viel Phantasie kann dieses Logo kaum als Kreuz Christi erkannt werden.

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