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Dienstag, 17. Februar 2015

Kein Yoga für Christen

„Das webportal von Schweizer Christen" „lifenet.ch“ berichtete am 15. Januar 2015 über den ehemaligen Yoga-Lehrer und Leiter eines Aschram Mike Shreve.

Nach einem langen Weg der geistlichen Suche fand er seine Heimat im christlichen Glauben. Er wendet sich an die Öffentlichkeit und berichtet, warum er es ablehnt, als Christ Yoga auszuüben. Dafür macht Mike Shreve fünf Gründe geltend, die „lifenet.ch“ darstellte.
(Hervorhebungen von mir.)

1.- Die spirituellen Wurzeln:
Yoga basiert auf der fernöstlichen Weltsicht von Geist und Körper. Die Übungen drehen sich nicht nur um körperliches Wohlbefinden. Sie wurden extra kreiert, um die Chakras zu öffnen (Energiezentren eines spirituellen Körpers, der laut fernöstlicher Lehre parallel zum physischen Leib existiert). Durch Meditation soll der Energiefluss angeregt werden. Jedes Chakra sei mit einer Hindu-Gottheit verbunden, erklärt Shreve. «Wer Yoga praktiziert, weiss das vielleicht nicht, doch das spirituelle System ist da.» Geistlich höhere Erlebnisse, auch ausserhalb des Körpers sollen möglich sein. «Ich selber kam dabei nicht Gott näher, sondern wurde von dämonischen Mächten heimgesucht.»

2.- Die geistliche Perspektive:
Yoga unterliegt dem Pantheismus; in allem, was im Universum existiert, wird ein Funke Gottes vermutet. Gott ist nicht persönlich, sondern einfach eine kosmische Energie. Was exakt gegenteilig zur Bibel steht. «Bei den Übungen wird nicht der Heilige Geist erlebt. Selbst Gurus erwähnen, dass jemand der Yoga ausführt, sehr destruktiven Mächten begegnen kann.» Doch die zu erlebenden Mächte sind Grundlage im Yoga-System. Im christlichen Glauben dagegen kann man nicht vom Heiligen Geist verletzt werden. Im Gegenteil.

3.-Der geistliche Transfer:
Ihm sei zunächst nicht bewusst gewesen, dass er unter den Einfluss einer geistlichen Macht kommen würde, als er mit Yoga begann, so Shreve weiter. Viele Menschen würden einfach nach Ruhe und Entspannung suchen. Dennoch könne auch dann durch den Yoga-Lehrer ein geistlicher Transfer geschehen. Die Seele öffne sich für die fernöstliche Spiritualität.

4.-Spirituelle Intrige:
Zwar erlebte er selbst, wie zum Beispiel Yoga-Lehrer sich als Christen bezeichneten. Doch in ihren Zentren standen Buddha-Statuen, an den Wänden hingen Bilder von Hindu-Gottheiten und esoterische Literatur lag auf. Sobald sich ein Meditierender tiefer auf das Ganze einlässt, kommt er nicht um die fernöstlichen Grundsätze herum.

5.-Spirituelle Anerkennung:
Selbst wenn tatsächlich ein Yoga-Lehrer Christ wäre und christliche Musik gespielt würde, würde er dies als negativ bewerten, betont Mike Shreve. Denn dadurch würde ein Signal gesendet, das leicht fehlinterpretiert würde. Andere, welche Christen Yoga praktizieren sehen, könnten sich dann denken, dass sie mit dem ganzen System einiggehen.

Der ganze Artikel kann hier eingesehen werden.



Kommentare:

  1. Jemand hat mir von einem Yogalehrer erzählt, der mit seiner Gruppe (öfters?) in der Anbetungskapelle vor dem ausgesetzten Allerheiligsten war.
    Weil da eine so gute Energie fließe ... ob er auf dem rechten Weg ist oder dorthin findet?
    Fragt und hofft Eugenie Roth

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