-ja, man habe sich als „Bruder“ angeredet, erzählte er.
Und Schneider, der Protestanten-Bruder aus Deutschland
meinte, Franziskus, d. i. der Bruder der Katholiken, kenne die Reformation
besser, als bisher angenommen, weil er die Schriften von Dietrich Bonhoeffer
gelesen habe. Nichts gegen Dietrich Bonhoeffer.
„Zur aktiven Teilnahme am Reformationsjubiläum“ hat
der protestantische Bruder den Papst eingeladen. Was er wohl erwartet?
Die „Botschafterin für das Reformationsjubiläum
2017“ – Frau Dr. Margot Käßmann – hat von der katholischen Kirche
gefordert, nämlich von Bruder Papst, er solle die Exkommunikation Luthers, des
großen Reformators der Kirche, aufheben. Und bald, sicher schon am 31. Oktober 2017,
zum 500 jährigen Jubiläum, könnten Katholiken und Protestanten das gemeinsame
Abendmahl feiern.
Aber, wie soll das gehen?
„Luthers Ablehnung
der Papst- und Priesterkirche war revolutionär und bestimmt bis heute das
institutionelle und kulturelle Profil des Protestantismus. Diese Wende war
radikal, weil heilsgeschichtlich begründet („wir hier sind überzeugt, dass das
Papsttum der Sitz des wahren und leibhaftigen Antichrist ist.“) - (N.
Clasen, KU, 4-2013)
Also:
- ich habe doch lieber den Heiligen Vater
und nicht den Bruder-Papst.
Denn nur er ist katholisch.
- ich habe doch lieber den Heiligen Vater
und nicht den Bruder-Papst.
Denn nur er ist katholisch.
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