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Montag, 18. August 2014

Viele wurden enthauptet, andere wurden verbrannt

Die einen wurden mit Geißelhieben zermartert die anderen mit Folter und Schabmessern in unmenschlicher Weise geschunden. ... Einer wurde auf den Rost gelegt und von Flammen aufgezehrt. ... Viele wurden enthauptet, andere mit dem Schwert hingerichtet, teils verbrannt. ... Männer und Frauen kamen auf die Scheiterhaufen. ... Andere wurden gefesselt und in die Meerestiefen geworfen. ... Phocas wurde das Haupt abgeschlagen. ... Julitta den Flammen übergeben. ... Der Knabe Cyrill fürchtete sich nicht vor dem Feuer. ... Die Gefängnisse waren angefüllt mit Bischöfen, Priestern.

Ausschnitt isenheimer_altar, copy: summorum pontificum


„Lasst uns allesamt zum Kampf bereitstehn!

Lasst uns nur an die Herrlichkeit des ewigen Lebens denken und an die Krone des Bekenntnisses zu unserem Herrn.

Glauben wir ja nicht, das Kommende werde dem gleichen, was vergangen ist.

Schwerer und wilder ist der Kampf, der jetzt bevorsteht.

In unerschütterlicher Treue und starkem Mut müssen sich die Streiter Christi dazu rüsten.

Sie sollen bedenken, dass sie deswegen täglich den Kelch mit dem Blute Christi trinken, damit auch sie für Christus ihr Blut zu vergießen vermögen.

Freuen sollen wir uns und frohlocken nach dem Willen des Herrn in der Zeit der Verfolgungen.

Denn wenn Verfolgungen kommen, dann werden die Streiter Gottes erprobt.“

„Es kommt der Antichrist, aber gleich hinter ihm kommt Christus.

Es tobt und wütet der Feind, aber alsbald folgt der Herr, um unsere Leiden und Wunden zu rächen.

Es zürnt und dräut der Widersacher, aber es lebt einer, der uns aus seinen Händen befreien kann.“

(Cyrill + um 200)

„Betet für alle Heiligen! 
Betet auch für die Könige und für die, die euch verfolgen und hassen und für die Feinde des Kreuzes, damit eure Frucht offenbar werde bei allen, damit ihr vollkommen seid in ihm.“
(Bischof Polycarp + 156)

Aus: Klaus Gamber. Zeugnis der Martyrer der Frühkirche. Sanctus Verlag 2007

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