Seiten dieses Blogs

Freitag, 17. Juli 2015

Bischof lehnt Bau einer eigenen Kirche ab

Keine Kirche für Petrusbruderschaft in Wigratzbad

„Die Petrusbruderschaft möchte für ihr Priesterseminar in Wigratzbad eine eigene Kirche bauen. In der renovierten, zeltförmigen Sühnekirche der benachbarten Gebetsstätte kann die konservative Bruderschaft nicht mehr nach ihren Vorstellungen die heilige Messe feiern. So einfach ist das aber nicht, denn das Bistum hat klare Regeln dafür, wer wo eine Kirche bauen darf.

Um eine Kirche zu bauen, braucht es aber die "ausdrücklich und schriftlich erteilte Zustimmung des Bischofs", sagt Bistums-Pressesprecher Karl-Georg Michel. Der Bischof wiederum muss vorher die Ortspfarrer der benachbarten Gemeinden anhören und den Priesterrat, in dem neben dem Bischof 35 Pfarrer, Vikare und andere katholische Würdenträger sitzen.

Im Oktober 2013 hat die Petrusbruderschaft Bischof Konrad Zdarsa um seine Zustimmung für den Bau einer eigenen Kirche gebeten, sagt Michel. Doch der Bischof lehnte ab.“




Kommentare:

  1. Vielleicht fehlen mir die nötigen Hintergrundinformationen, aber für mich hört sich das nach einer gewaltigen Schweinerei und Gängelung an. Da hätte ich von Zdarsa mehr erwartet ... oder zumindest erhofft.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Wobei - man darf sich dennoch die Frage stellen, ob an dem Ort wirklich noch eine Kirche notwendig ist. Der Punkt ist doch der, dass eine Kirche (wie ein Zelt errichtet) noch nie für den alten Ritus geeignet war und durch die Renovierungsarbeiten und Umbauten aus dem vorigen Jahr noch ungeeigneter geworden ist. Also: warum hat man das der Bruderschaft angetan? Und, warum haben die sich das gefallen lassen?

      Löschen
  2. Vielleicht ist es hilfreich, darauf hinzuweisen, dass diese Meldung offensichtlich auf dem Stand von Oktober 2013 beruht. Warum ausgerechnet jetzt im Sommerloch dies eine Meldung wert ist, stimmt nachdenklich. Will da jemand Stimmung machen oder Fronten errichten?

    Fakt ist, dass der Bischof inzwischen sehr wohl sein nihil obstat zum Bau einer Kirche für das Priesterseminar gegeben hat. Wohlgemerkt: für das Priesterseminar. Die Probleme liegen ganz woanders, weshalb die Meldung so, wie sie auf verlinkter Seite steht, irreführend ist und besser ignoriert werden sollte... :-)

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Vielen Dank für diese wichtige Information!

      Löschen