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Mittwoch, 16. Januar 2013

Mönchsformen

Neben dem gemeinsamen Gottesdienst förderte auch Mönchsarbeit die Kontakte. 

So kam es zu einer zweiten Form neben dem Eremitismus, der des Semi-Eremitismus. Diese Form ist im Orient wohl die beliebteste.

Die dritte Form ist das geordnete Gemeinschaftsleben, dem eine Regel zugrunde liegt, das Zönobitentum.  Als Regel galt dabei zunächst grundlegend die Heilige Schrift. Nur das Wort Gottes gab die Regelung.

Ägypten wurde bald als Urboden und als Modell dieser drei Formen mönchischen Lebens angesehen.

Für jede Form wird ein Urvater genannt: 

Antonius für die Eremiten,

Makarius für die Semi-Eremiten und

Pachomius für die Zönobiten.

(Mitschrift der Vorlesungen, Nikolaus Egender, Palästinensisches Mönchtum, Jerusalem 1980/81)



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